3. Herren mit Niederlage in Bad Harzburg

Dritte Herren bleibt weiterhin ohne Auswärtssieg

Nach dem zuletzt schwachen Spiel in Edemissen war die Vorgabe eines Sieges beim Tabellenvorletzten HSG Bad Harzburg/Vienenburg klar. Doch direkt zu Beginn wurde deutlich, dass sich hier keine leichten Punkte holen lassen.
Direkt von Beginn an entwickelte sich eine enge Partie, in dem wir erstmals nach etwa 15 Minuten mit zwei Toren in Führung gehen konnten. Doch unsere Gegner nutzten nach einer Auszeit eine etwa zehnminütige Schwächephase von uns aus, sodass sie diesen Vorsprung mit 5 Toren in Folge umdrehen konnten. Daher ging es beim Stand von 14:10 in die Halbzeit.
Diesen Vorsprung wollten wir nach der Pause möglichst schnell wieder aufholen. Doch auch zu Beginn der zweiten Hälfte fanden wir auf beiden Seiten des Feldes nicht genug Zugriff und wir konnten diesen Rückstand zunächst nicht aufholen. Motiviert von einigen Starken Paraden im Tor glichen wir jedoch ab der 40ten Minute unserseits mit 5 Toren in Folge das Spiel aus. Davon ließen sich unsere Gegner jedoch nicht verunsichern und das Spiel näherte sich dem Ende ohne das eine Mannschaft sich absetzen konnte.
Am Ende gelang es uns nicht eine Führung herauszuspielen und über die Zeit zu bringen, sodass wir mit 28:26 verlieren.

Die MudrowJungs bauen ihre Serie aus

35:32-Sieg gegen den MTV Großenheidorn

Bereits vor dem Spiel war klar, dass beide Teams ersatzgeschwächt antreten würden. So fehlten beim MTV Bela Pieles, weiterhin grippegeschwächt, und Lasse Giese, der sich beim Abschlusstraining am Donnerstag eine Fersenverletzung zugezogen hat. Wie lange beide Akteure dem MTV noch fehlen ist offen. Es war also das Duell zweier Drittligaabsteiger und zweier vollkommen unterschiedlicher Philosophien. Auf der einen Seite der MTV: Philipp Krause und Co. versuchten das Spiel schnell zu machen; Auf der anderen Seite der MTV Großenheidorn: Im Angriff permanent mit dem siebten Feldspieler und jeden Angriff bis zum passiven Vorwarnzeichen ausspielend.

Am Samstagabend stand das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten HSG Plesse-Hardenberg II an. Mit einem etwas geschmälerten Kader durch krankheitsbedingte Ausfälle ging es Richtung Göttingen. Im Hinspiel gewannen die MTV Damen zuhause nur knapp mit 26:24. Dieses Mal wollten sie es besser machen und die zwei Punkte nicht erst in letzter Minute sichern. Eine kompakte Abwehr und ein schnelles Umschalten in den Angriff sollten der Schlüssel zum Erfolg sein.
Der Start in die Partie verlief etwas zäh. Die ersten dreieinhalb Minuten fiel auf keiner Seite ein Tor, denn technische Fehler verhinderten immer wieder einen schnellen Spielfluss auf Braunschweiger Seite. Durch Tore von Franca Doemer und Rosa Kröger spielten die Löwinnen dann jedoch eine 5:1-Führung bis zur 9. Minute heraus. Nun schien der Knoten geplatzt und die Damen konnten ihr Angriffsspiel selbstbewusster durchziehen. Durch druckvolles Stoßen auf die Nahtstellen der Abwehr der Gastgeberinnen ergaben sich immer wieder einfach herausgespielte Torchancen, die der MTV nun zu nutzen wusste. Mit einer 17:10-Führung ging es in die Halbzeitpause.
Trainer Markus Schiefke ordnete in der Halbzeitpause an, weiterhin so konsequent in der Abwehr zuzupacken und vorne im Angriff die Spielzüge zu spielen und ein wenig zu experimentieren. Dies konnte zum Teil umgesetzt werden. Tatjana Wolters konnte am Kreis immer wieder frei gespielt werden und glänzte mit insgesamt 15 Toren im Spiel. Auch Nadine Thuns machte ein gutes Spiel auf der Linksaußen-Position, auf der sie 60 Minuten lang durchspielte. Der Vorsprung konnte zudem durch einige Tempogegenstöße weiter ausgebaut werden, da die Gegner konditionell an ihre Grenzen kamen. Die stark aufspielende Anneke Schütze, die zuvor schon ein Spiel mit der Oberliga-Damenmannschaft von Plesse absolvierte, hatten die Ladys nun auch besser im Griff. Schlussendlich konnte das Spiel mit 35:19 gewonnen werden und es ging mit zwei Punkten im Gepäck zurück nach Braunschweig.

Herzschlagfinale – mC1 siegt im letzten Saisonspiel bei der HSG Rhumetal

Mit 36:28 siegt unsere Oberliga C-Jugend auswärts bei der HSG Rhumetal und nimmt somit als Tabellendritter an der Verbandsmeisterschaft teil.

Mit 36:28 siegt unsere Oberliga C-Jugend auswärts bei der HSG Rhumetal und nimmt somit als Tabellendritter an der Verbandsmeisterschaft teil. Für die Mannschaft ein Riesenerfolg und eine Bestätigung für die kontinuierliche Leistungssteigerung über den gesamten Saisonverlauf. Zudem sichert der dritte Platz das Startrecht in der Oberligasaison 2020/2021. Dieser Erfolg wurde allerdings erst durch die gleichzeitige Niederlage des Northeimer HC ermöglicht. Gegen alle Erwartungen unterlag die Mannschaft mit 25:24 denkbar knapp im Heimspiel gegen den Tabellenletzten JSG Weserbergland.

Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen die HSG Heidmark stand für unsere A-Junioren am vergangenen Sonntag das Heimspiel gegen die HSG Nienburg an. Um weiterhin eine Chance auf den Titel in der Verbandsliga Ost zu haben, durften sich die Jungs keinen weiteren Ausrutscher leisten, um den Druck auf Tabellenführer HSG Heidmark aufrecht zu erhalten.

Am gestrigen Samstagabend spielten unsere Damen des MTV erneut gegen die Damen des HSG Rhumetal – mit Erfolg! Die Gäste aus dem Süden belegen zurzeit zwar den vorletzten Tabellenplatz, sie sollten deswegen aber nicht unterschätzt werden. Im Hinspiel gegen die Rhumetaler war nämlich in der ersten Halbzeit genau dies der Fall. Das durchwachsene Hinspiel sollte durch ein starkes Rückspiel wieder kompensiert werden.

Nach dem verlorenen Hinspiel in Northeim war ein Sieg zu Hause in der alten Waage für uns Pflicht. Jedoch war unser Kader aufgrund einiger Verletzungen geschwächt, sodass wir auf Unterstützung von Malte Stock aus der Zweiten angewiesen waren. Doch auch die Gäste aus Northeim waren nur mit acht Feldspielern und zwei Torhütern angereist. So war unser Ziel gleich zu Anfang der Partie das Tempo hoch zu halten und viele Tore über die erste und zweite Welle zu erzielen. Dies gelang uns anfangs auch ganz gut, sodass wir bereits nach 15 Minuten Spielzeit eine fünf Tore Führung verbuchen konnten. Bis zur Halbzeit verringerte sich diese Führung jedoch, durch eine relativ schwache Abwehrleistung unsererseits, auf drei Tore zu einem 17:14.

Am Samstagnachmittag wartete eine ungewohnte Heimkulisse auf die Damen: das Heimspiel gegen die Damen des Northeimer HC II fand ausnahmsweise in der alten Waage statt. Und nicht nur die Kulisse war ungewohnt – auch die Coach-Position war für diese Partie anders besetzt: Patrick Behrens aus der 3. Herren vertrat die beiden verhinderten Trainer Markus Schiefke und Steven Heine. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön!
In der Besprechung wurde hervorgehoben die Außen zunächst offensiv zu decken und ordentlich Tempo im Angriff zu machen. Die Löwinnen erwischten einen guten Start, sodass es nach fünf Minuten Spielzeit 3:1 stand. Diese Führung konnte bis zur 20. Minute nach einigen sehenswerten Kreisanspielen und erfolgreichen Abschlüssen von Kreisläuferin Tatjana Wolters zu einem 10:4 ausgebaut werden. Auch Rückraum Mitte Rosa Kröger und Außenspielerin Lynn Sundermeyer konnten in dieser Phase mit Toren glänzen, sodass es mit einer 14:8-Führung für die Gastgeberinnen in die Halbzeitpause ging.
In der Pause motivierte Patrick Behrens die Ladys in der Abwehr weiterhin konsequent zuzupacken und im Angriff den Ball noch länger laufen zu lassen, um einfache Tore zu erzielen und die Führung weiter auszubauen. Gesagt, getan! Die Braunschweigerinnen machten auch nach dem Seitenwechsel munter weiter mit dem Torewerfen und ließen sich von genervten Kommentaren der Gegner nicht beeindrucken. Auch der übliche Einbruch der Konzentration 15 Minuten vor Schluss machte sich dieses Mal nicht bemerkbar bei den MTV Damen, sodass es zehn Minuten vor Ende durch Tore von Helen Fiedler und Franca Doemer 24:14 stand. Durch dynamisches Stoßen auf die Lücken der Northeimer Abwehr, konnten die Außenspielerinnen frei gespielt werden, sodass Tore von Nadine Thuns und Jana Münnig den Endstand zum 27:17 besiegelten.