Am vergangenen Sonntag traten die E-Junioren des MTV Braunschweigs ihr zweites Saisonspiel gegen den Lehndorfer TSV an. Nach dem Aufwärmen wurden die Jungs nochmal von Trainer Udo Falkenroth auf das gezielte Üben im Training aufmerksam gemacht, damit dies nun umgesetzt werden kann.
Die Jungs starteten siegessicher in das Spiel, was auch deutlich in den ersten Minuten zu erkennen war. Mit einer 8:1 Führung in der 12. Minute verschaffte sich der MTV einen deutlichen Vorsprung und konnte mit einer 12:2 Führung in die Halbzeitpause gehen. Während der Halbzeitpause wurden die Jungs ein weiteres Mal auf das geübte Abwehrtraining aufmerksam gemacht. Es wurde besprochen, welche Spieler des Lehndorfer TSVs gefährlich werden könnten. Auch der Torwart des MTVs wurde ausgetauscht.
Die Jungs kamen gut in den zweiten Durchgang, wo nun Sechs gegen Sechs auf das ganze Feld gespielt wurde. Insbesondere der eigentliche Torwart Magnus zeigte über Rechtsaußen sein Können und erzielte starke Tore und auch Constantin, der nun im Tor stand, zeigte starke Paraden. Doch leider erschlichen sich in der Abwehr wieder Fehler und der Lehndorfer TSV nutzte dies aus und erzielte gute Tore. Nach einer kurzen Umstellung und aufmerksam machen auf die Fehler wachten die Jungs wieder auf und erkämpften sich wieder Tore. Levin konnte dabei im Angriff sein Talent zeigen und erzielte einige Tore, wodurch die Jungs ihren Vorsprung ausbauen konnten.
Am Ende konnte der MTV mit 28:12 einen eindeutigen Sieg erlangen. Sehr erfreulich war dabei, dass jeder Spieler bei dem Spiel sein Können zeigen konnte und durch einen guten Mannschaftszusammenhalt ein eindeutiger Sieg erlangt werden konnte.

Am Sonntag hieß es ein letztes Mal alle Kräfte sammeln in dieser Saison. Denn das Pokalfinal-Turnier stand an. Nachdem man sich im vorigen Turnier mit klasse Spielkombinationen und sehenswerten Toren völlig zurecht für das große Finale qualifizierte, landete man in Wittingen auf dem Boden der Tatsachen. Es standen fünf Spiele an, die jeweils 15 Minuten dauerten. Zudem spielte man von Minute eins an, ein sechs gegen sechs auf das ganze Feld und nicht wie üblich ein zwei mal drei gegen drei. Natürlich war die Motivation vorhanden, doch der Start in das Turnier war noch ein bisschen schläfrig, was man um 10:45 noch verstehen konnte. Doch leider wachten die Jung-Löwen über das gesamte Turnier nicht auf. Dies hatte zur Folge, dass es viele technische Fehler gab und vor allem schlechte Pässe und unkonzentrierte Würfe. Am Ende des Spieltages kam man auf insgesamt elf Pfosten- und Lattentreffer. Trotzdem war der Wille da. Man hat nie aufgegeben, sondern sich teilweise wieder auf ein Unentschieden ran gekämpft. Doch die Gegner waren dann teilweise zu gut und nutzen die Fehler der Löwen gnadenlos aus. Deswegen standen am Ende fünf Niederlagen auf dem Konto der Braunschweiger. Doch nicht nur die Spieler standen mit viel Ehrgeiz auf der Platte, sondern auch die beiden Trainer Fabian Donner und Ariel Panzer am Spielfeldrand. Des Öfteren fragten die Beiden bei den Schiedsrichtern nach, wieso das zum Beispiel kein Penalty sei, oder keine gelbe Karte. Denn es wurde zeitweise nicht gerade fair gepfiffen. Was auf der einen Seite eine Zeitstrafe war, war bei den Braunschweigern nicht mal ein Freiwurf. Doch nach ein bis zwei Käffchen waren die beiden Coaches wieder ganz die Alten.