Spiel Nummer 18 steigt bei Schlusslicht Plesse-Hardenberg

Braunschweig. An diesem Wochenende müssen unsere Oberliga-Männer ausnahmsweise mal am Sonntag und nicht Samstag ran. Gegner: die HSG Plesse-Hardenberg. Alles andere als ein deutlicher Erfolg wäre eine Überraschung – die Gastgebermannschaft ziert das Tabellenende.

Die Saison läuft nicht rund für Plesse-Hardenberg. Null Siege, zwei Unentschieden, 16 Niederlagen. In Summe macht das 2:34-Punkte, der Klassenerhalt scheint in weiter Ferne. Der Vorletzte VfL Hameln hat bereits sieben Punkte Vorsprung auf das Burgenteam, im Kellerduell dieser beiden Teams vergangene Woche gab es für Plesse-Hardenberg eine ziemlich deutliche Klatsche.
Trainer Artur Mikolajczyk ist also gefordert, seine Schützlinge trotz der sportlich mäßigen Situation mit Selbstvertrauen auszustatten. Als moralische wie fachkundige Unterstützung wird Schlussmann Christian Wedemeyer reaktiviert, der 40-Jährige soll der Defensive mehr Stabilität verleihen. Wobei es bei der HSG vor allem im Angriff hapert: Mit lediglich 428 Toren ist man zwar kein Schlusslicht, aber eben fast – nur Stadtoldendorf traf bisher noch seltener (421).
Ein Blick zurück: In der vergangenen Saison hatte die HSG einen Rang im unteren Mittelfeld belegen können und immerhin dem stärksten Team und späteren Aufsteiger Vinnhorst als eines von drei Teams eine Niederlage beigebracht. Dieses Jahr scheinen sie von solchen Taten weit entfernt… iri

HSG Plesse-Hardenberg – MTV Braunschweig
Sonntag, 1. März, 17 Uhr (Sporthalle in Bovenden)