Erwartungen erfüllt – deutlicher Erfolg beim VfL Hameln

Hameln. Die Serie hält. Beim VfL Hameln wurden unsere Oberliga-Männer ihrer Favoritenrolle gerecht und bezwangen die Gastgeber deutlich mit 32:17; zur Halbzeit hatte es bereits 16:5 gestanden. Bester Werfer war Marko Karaula mit zehn Treffern.

Die Tabelle liest sich aus Braunschweiger Sicht ganz wunderbar. 13 Partien, 13 Siege, 1. Tabellenrang. Hinzu kommt, dass Verfolger Söhre an diesem Spieltag Federn gelassen hat: Bei der HSG Nienburg unterlag der Tabellenzweite mit 25:28. Das verschafft dem MTV weiter Puffer im Kampf um den Aufstieg in die dritte Liga. „Ausruhen dürften wir uns deshalb nicht. Denn sollten wir im Februar in Söhre verlieren, sind wir unter Druck. Da wird der Arm dann schnell mal schwer“, sagt Volker Mudrow zur sportlichen Situation.
Zum Hameln-Spiel: Es flutschte bei den Braunschweigern. Marek Stefanic und die letzten 20 Minuten Ariel Panzer machten ihre Sache im Tor sehr gut, die Deckung stand sicher, der Angriff überzeugte, hier vor allem Marko Karaula. „Das war über die gesamte Spielzeit eine sehr ordentliche Mannschaftsleistung“, zeigte sich der Trainer zufrieden.
Schnell war sein Team mit fünf Toren in Front gegangen, zur Halbzeit hatte man sich bereits eine 11-Tore-Führung herausgespielt. Seine zehn Treffer hatte Marko Karaula alle in der ersten Spielhälfte erzielt. In Durchgang zwei ging es dann munter weiter, so dass der Erfolg zu keiner Zeit gefährdet war. Bester Hamelner Akteur war Johannes Evert mit acht Treffern. Er rangiert mit insgesamt 77 Toren aktuell auf Platz sieben der Oberliga-Wertung.

Wie geht es weiter für den MTV? Nun, am Samstag kommt der Neunte TSV Burgdorf III in die Alte Waage. Die Mannschaft aus dem Raum Hannover hat zuletzt leistungsmäßig mächtig zugelegt: Keine der vergangenen sechs Partien ging verloren, vier Siege und zwei Unentschieden verschafften den Burgdorfern einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsplätze. iri

MTV: Ariel Panzer, Marek Stefanic, Marko Karaula (10), Tim Schuwareck (2), Tim Alex (2), Niklas Mühlenbruch (1), Johannes Krause (2), Niklas Wolters (1), Philipp Krause (5), Klaas Nikolayzik (2), Lasse Giese (2), Vlatko Ranogajec (5)