Der Kreisläufer fehlt zu Beginn der Drittliga-Saison verletzt. Timon Serbest ist wieder an Bord.
Nun also startet sie, die neue Drittliga-Saison. Endlich! Nach Wochen der Vorbereitung mit vielen Trainingseinheiten, diversen Tests und einem Pokal-Pflichtspiel beginnt die Mannschaft von Volker Mudrow mit einer Auswärts-Partie bei den Sportfreunden Söhre. Es ist also eine Art Derby, Anpfiff ist am Sonntag um 17 Uhr.
30 Partien, verteilt auf ein Dreivierteljahr, liegen vor den Braunschweigern. Sie treffen auf viele alte Bekannte wie etwa Empor Rostock, SC Magdeburg II und Stralsunder HV. Aber auch neue Gesichter sind dabei: Aufsteiger Hamburg-Barmbek, EHV Aue und SV Plauen-Oberlosa (vorher Staffel Süd) sowie Eintracht Hildesheim (vorher Nord-West) gehören nun zur Staffel Nord-Ost, der wie schon in den vergangenen zwei Jahren der MTV zugeteilt ist.
Neu in dieser Staffel sind zudem die Sportfreunde Söhre. Sie gehörten in den Jahren zuvor zur Staffel Nord-West, eine Neuordnung hat sie nun zum MTV gespült. Wie gut ist der Verein nahe Hildesheim? Nun, das wird sich wohl erst am Sonntag zuverlässig sagen können. Zumindest startet Söhre in ihr bereits viertes Jahr 3. Liga, was für eine gewisse Konstanz spricht. Am Saisonende stand man stets im Mittelfeld, zuletzt wurde man Zehnter. In der vergangenen Saison war der ehemalige MTV’er Artjom Antonevitch Teil des Teams, er hat allerdings seine Karriere inzwischen beendet.
MTV’s ehemaliger Kreisläufer Niklas Mühlenbruch, inzwischen beim Drittligisten ATSV Habenhausen beheimatet, kennt Söhre aus der vergangenen Saison, denn die beiden Teams trafen in der Staffel Nord-West aufeinander. „Söhre ist eine sehr heimstarke Mannschaft. Und gegen die Fans muss man auch erst einmal bestehen.“ Zudem hebt er die Ihmann-Brüder sowie den Ex-Braunschweiger Linus Freiwald hervor.
Söhre-Coach Sascha Bertow ist mit den Leistungen in der Vorbereitung mehr oder weniger zufrieden, vor allem der Angriff wird gelobt. Volker Mudrow schaut aber ohnehin mehr auf sein Team denn auf den Gegner. Die Niederlage im Pokal gegen den TV Emsdetten ist inzwischen verdaut. „Nun ist es wichtig, die richtigen Lehren daraus zu ziehen“, so der Trainer. Die vier Neuzugänge machten ihre Sache teils gut, vor allem Melf Hagen startete stark in die Partie und traf gleich vier Mal in Durchgang eins. Dass es insgesamt nicht so rund lief gegen die Westfalen, ist wohl der Neuordnung der Mannschaft geschuldet. Es bedarf also noch einiger Zeit, um sich weiter einzuspielen.
Fehlen wird in Söhre Nikas Wolters: Der Kreisläufer zog sich im Pokalspiel einen Teilriss zu und fällt voraussichtlich sechs Wochen aus. Mit an Bord ist wieder Timon Serbest, er hatte wegen einer Daumen-Verletzung im Pokal gefehlt hatte.
Sportfreunde – MTV Braunschweig
Sonntag, 24.08.2024 um 17 Uhr, Steinberghalle in Diekholzen
