1. Damen

veröffentlicht am 20. Mai 2025

60 Minuten Kampf mit Happy End!

Am Samstag um 13:30 Uhr standen wir am Treffpunkt Fitnessland Celler Straße. Knapp 20 Minuten später fuhr der von uns organisierte Körner Party-Bus vor. Nachdem das ganze Essen und die Getränke eingeladen waren, machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Liebenau. Bestens gelaunt und positiver Grundspannung begannen wir mit unserem Ablauf vor einem Spiel. Die Ansprache vor dem Spiel unserer Trainer war eines Saisonfinals würdig. Der Teamspirit stand im Vordergrund. Natürlich gab es noch einige taktische Hinweise zum Gegner.

Wenn man den Bericht abkürzen möchte, könnte man nun den Text vom Hinspiel einfügen…

Wir starteten erneut wie die Feuerwehr und setzten die Anweisungen konsequent um. Von allen Positionen erzeugten wir genügend Druck um in eine gute Position zu kommen. Auch die Auszeit der Heimsieben brachte zunächst keine Veränderung. Mit der Einwechslung der Clasen Zwillinge auf Seiten von Nienburg änderte sich das Bild ein wenig. Spätestens mit der Manndeckung gegen Suschi begannen wir zu schwimmen. Vorne agierten wir viel zu hektisch und scheiterten nun häufiger an der Torfrau von Nienburg. In der Abwehr waren wir leider zu schwankend. Mal standen wir sehr kompakt und mal wirkte unsere Abwehr eher wie ein Schweizer Käse. Mit einem 15:16 für uns, ging es in die Pause.

Wir wussten, dass wir den Schalter wieder umlegen mussten, da Nienburg mit einem Sieg gegen uns, noch die Klasse halten kann.

Die Anfangsphase der 2. Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Wie in der Pause besprochen, wollten wir über unsere zweite Welle ins Tempospiel kommen. Leider waren wir hier nicht konsequent genug. Nienburg kämpfte um jeden Zentimeter und machte uns das Leben durch eine nun noch offensivere Deckung immer schwerer. Aber auch wir können kämpfen. Ob unsere Mille am Kreis, die über 60 Minuten ackerte und ein wirklich tolles Spiel machte oder unsere Tabs, die in einer kritischen Phase um Minute 50, zwei extrem wichtige Tore im eins gegen eins erzielte.

Die letzten 5 Minuten vom Spiel waren einfach nur purer Krampf auf beiden Seiten. Knapp 20 Sekunden vor Schluss hatten wir die einmalige Chance, den Sack zu zumachen. Der Wurf von Mille unter Bedrängnis fand den Weg aber nicht ins Tor.

Nienburg blieb also noch ausreichend Zeit den so wichtigen Ausgleich für sie zu erzielen. Damit wäre der Klassenerhalt perfekt und unsere Meisterschaft dahin.

Aber wer bis zum letzten Spieltag die beste Abwehr stellt, schafft es auch mit etwas Glück, den letzten Angriff zu verteidigen.

Mit dem Abpfiff der wirklich gut agierenden Schiedsrichter, begann der Jubelschrei von uns und den knapp 20 Zuschauern auf der Tribüne, weil wir dieses Spiel am Ende mit 28:29 gewinnen konnten.

Bei allen löste sich nun die Anspannung der letzten 60 Minuten. Noch auf der Spielfläche bekamen wir unsere Aufstiegsshirts und die Meisterkronen für das Meisterfoto.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den Damen von Nienburg für das sehr faire Spiel und die gute Organisation für unsere Anreise bedanken. Wir drücken euch ganz fest die Daumen, dass ihr schnellstmöglich den Wiederaufstieg schafft.

Nachdem der offizielle Teil abgeschlossen war, ging es in die Kabine. Standesgemäß bekamen unsere Trainer die Sektdusche. Bei lauter Musik wurde anschließend vor der Halle mit unseren Fans gefeiert. Neben dem Sieg feierte unserer Henry noch seinen 12. Geburtstag – was ein unvergesslicher Tag.

Mit ausreichend Verspätung machten wir uns auf den Heimweg nach Braunschweig um diesen Abend gebührend zu feiern. Über die Ereignisse auf der Rückfahrt verweisen wir auf das Mallorca-Prinzip. Was dort passiert, bleibt auch dort.

Nun stehen für uns noch 2 Einheiten auf dem Programm, bevor es für uns in die verdiente Sommerpause geht.

Wir drücken natürlich dem Vizemeister aus unserer Staffel ( SG Börde) die Daumen, dass sie sich in der Relegation durchsetzen.

Wir spielten mit: Jule, Charline und Cindy im Tor; Mille (7), Fründt (3), Lynn, Marleen (4), Suschi (6), Anna (5), Heinz, Tabs (4), Elke, Janine, Schulli

Eure #MTVLadies