Mit 36:16 wird die fünfte Herren der Favoritenrolle gegen Lehndorf 2 gerecht

Ein unspektakuläres Spiel, das früh entschieden war, brachte für alle Mannschaftsteile Spiel – und Einsatzzeiten, die von nahezu allen Akteuren auch mit Torerfolgen bzw. Torverhinderungen quittiert wurden.

So gibt es zum Spiel selber nur wenig Bedeutsames zu berichten, außer dass die Anfangsformation in beiden Halbzeiten mit ein paar Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass jeder dem anderen den ersten Wurf lassen wollte, sei es aus Furcht bei einem schwächeren Gegner zu versagen und somit der vollbesetzten Bank Anlass zur Kritik zu geben, mit der Zielsetzung den Kollegen möglichst schnell auf die Bank zu versetzen und damit die eigene Einsatzzeit zu verlängern, oder auch nur um den liebevoll gemeinten Spott der Kollegen in Empfang zu nehmen und Gefahr zu laufen, dass sich entsprechende Aktionen zu einem längerfristigen Diskussionsstoff entwickeln, im schlimmsten Falle sich sogar zu einem unschmeichelhaften eigenem Markenzeichen herauskristalliseren könnten.

Sei es drum, das muss und wird im nächsten Spiel am 06.02.16 in der Illmenauhalle anders werden, da der Sieg der Schwesternmannschaft gegen Timmerlah im Anschluss an unsere Partie, uns für diesen Tag bereits den ersten Matchball bezüglich der Möglichkeit im nächsten Jahr eine Klasse höher zu spielen, bescherte! Dafür ein BedankungsBRAVO an die Vierte!

So, nun ein Wort zu Lothar, unserem beginnenden Torhüter, der sein letztes Saisonspiel aufgrund eines langgeplanten Krankenhausaufenthaltes nicht nur mit einer fulminanten Leistung krönen, sondern auch heiße Würstchen und entsprechende Kaltgetränke nach dem Spiel servieren wollte. Da dieser Geste generell immer eine ordentliche Vorbereitungszeit- und organisatorischen Abstimmungsbedarf erfordert, war der Kollege ordentlich eingespannt und entsprechend nervös. Im Spiel allerdings zeigte er entsprechende Paraden, so dass der o.g. schleppende Beginn dank Lothi zu keinem Ergebnisrückstand führte. Allerdings, zur Beurteilung seiner organisatorischen Fähigkeiten bezüglich aftermatch –partys hier ein original Whatsup-Auszug seiner letzten Anweisung an die Gruppe: „Brauchen wir nicht wie Gabeln habe ich und wurst mit der Hand . Ende jetzt alles gut“! Lothar, hast alles super gemacht, Würstchen und Salate waren lecker, schöne Idee und das bunte Treiben nach dem Spiel hat, glaube ich, allen gut gefallen, von hier aus Danke und alles Gute und komm sobald es geht wieder vorbei!

Zum Spiel hier nur eine Kurzzusammenfassung. Floh und Backi ließen im Tor ebenso wenig zu, der DOC, nach seiner Auszeit wieder einmal dabei, erreichte eine Trefferquote auf Linksaußen von 50 %, auch Andreas steuerte hier diverse Treffer bei. Der Lange brauchte diesmal keine 7 m werfen mangels derselbigen und erzielte schöne Tore aus dem Feld, Martin wurde erstmals erfolgreich im Rückraum eingesetzt und verzichtete am Kreis auf unnötige Heber – aber einen musste er doch machen, diesmal aber rein, dann darf er das auch! –der Verfasser hatte ebenfalls eine 50er Quote, Toppas und Torte waren u.a. für schnelle Vorstöße gut aufgelegt, Linkshänder Christian netzte schön von Halbrechts ein und Hauke war heute zuständig für alles Spektakuläre. Zu seinem Repertoire zählten Heber, Dreher, Wackler – alles was das Herz begehrte- hierfür ein SpektakelBRAVO! Tobi unterstützte diesmal verletzungsbedingt mit Steffen am Zeitnehmertisch und Lars wurde als Fotojournalist eingesetzt – da sind wir mal gespannt auf die Ergebnisse in Hochglanz für die Wand in der Bier Box.

Und noch ein Wort zu Kollegen Klinger: Im letzten Spiel noch Matchwinner und hochgelobt, stellte sich der Kollege heute in den Dienst der Mannschaft, glänzte auf der Mittelposition durchaus mit Anspielen an seine Kollegen, hielt sich mit Toren allerdings zurück und erlaubte sich dafür aber weitere Faxen, genehmigte sich u.a. eine Zweiminutenstrafe wegen Feststellung einer unschmeichelhaften Körperbeschreibung eines sich ungebührlich benehmenden Spielers der gegnerischen Mannschaft und kritisierte den eigenen Betreuer bei der Vorgabe von Spielanweisungen – aber alles nicht so schlimm, der geschätzte Kollege darf trotzdem beim nächsten Spiel wieder auf Rechtsaußen anfangen, in Erwartung einer Leistung wie die gegen den letzten Gegner.

Und noch ein allerletzes Wort zu Torte. Kurz nach seiner Auswechslung in der zweiten Halbzeit bekam dieser den langersehnten Anruf, dass es jetzt wohl losgehe: Tasche geschnappt und ungeduscht los… was für ein Timing! Gratulieren können wir zu einem Jungen – Lasse; Mutter, Kind und Vater wohlauf! Herzlichen Glückwunsch und alles Gute an Euch!

So, werte Leserschaft, erster „Matchball“ in zwei Wochen, wollen mal sehen, ob das Feuerchen der Fünften dann schon nicht mehr zu löschen ist! Bis dann.